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Monday, 17 January 2005

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Listed below are links to weblogs that reference Planetopia war gut für die deutsche Blogosphäre:

» Planetopia on Weblogs from Oliver Thylmann's Blog
Yesterday Planetopia (the previous link is just for Google, check here for the show) ran a show about weblogs in Germany and the german blogosphere is running wild. To cut a long story short, I actually liked it. Sure, there [Read More]

» Planetopia und Emergent Democracy from RSS BLOGGER
"PLANETOPIA über die unterschätzte Macht der Blogger." So kündigte das SAT.1 Boulevard-Magazin eine Sendung an, die unter anderem über den Spreeblick, girl_from_mars und den Schockwellenreiter berichten wollte. Zu der Sendung ist mittlerweile schon ... [Read More]

» Planetopia from augenmerk agenturblog.de
Wie bereits angekündigt hat das „Wissensmagazin“ Planetopia gestern seine Sendung über die deutschen Blogger ausgestrahlt. Die drei Betroffenen, also der Spreeblick, Girl from Mars und der Schockwellenreiter äußerten sich bereits zu der Sendung... [Read More]

» gut für die Blogosphäre? from music was my first blog
Die Provinz notiert, die Planetopia-Sache wäre letztlich doch »gut für die deutsche Blogosphäre« und man sollte sich doch nicht so aufregen. Hat was Schlüssiges, der Gedanke. Werde trotzdem weiter z.B. BILDblog lesen, um dor [Read More]

» Planetopia on Weblogs from Oliver Thylmann's Blog
Yesterday Planetopia (the previous link is just for Google, check here for the show) ran a show about weblogs in Germany and the german blogosphere is running wild. To cut a long story short, I actually liked it. Sure, there [Read More]

» Planetopia-Blogvirus im Umlauf from PR Blogger
Am Sonntag hat das TV-Wissensmagazin Planetopia einen Infotainment-Bericht über Weblogs gebracht, der viele Blogger verärgert hat. Kritik geht durch das Netz eben wie ein virtuelles Lauffeuer. Von Blog zu Blog verbreitet sich der Planetopia-Blogvirus... [Read More]

» Planetopia-Blogvirus im Umlauf from PR Blogger
Am Sonntag hat das TV-Wissensmagazin Planetopia einen Infotainment-Bericht über Weblogs gebracht, der viele Blogger verärgert hat. Kritik geht durch das Netz eben wie ein virtuelles Lauffeuer. Von Blog zu Blog verbreitet sich der Planetopia-Blogvirus... [Read More]

» The Planetopia case from [re]blog germany
The latest milestone on German blogs' path to mainstream is the Planetopia case. I wrote a while ago how various bloggers were interviewed on the Jamba thing by Planetopia an easy-to-digest (and easily forgettable) magazine format on TV. The bloggers ... [Read More]

» Jamba, SPON & Planetopia: The german blogosphere on its way to mass media? from Vernetzte Kommunikation
[This posting also appears in my Bamblog and the groupblog "bloginitiativegermany.de"]Over the last weeks, a string of interrelated events has raised awareness of the german Blogosphere. This posting aims to (at least partially) recap these... [Read More]

» Hilfe! Die Blogger kommen! from thayer.de
Blogger sind gefährlich! Blogger sind nicht nur eine Gefahr für die Gesundheit sondern vermutlich auch ein drohendes weltweites Risiko für unsere freie Gesellschaft - wie nicht nur das wirklich gute französische Beispiel (ungedingt lesen!!) beweist, ... [Read More]

Comments

was für eine Ironie?

Also Bezahlfernsehen ist der GEZ- *und* werbefinanzierte öffentlich-rechtliche Rundfunk ebenfalls. Nur weil es auf SAT1 gesendet wurde, *muss* es noch nicht schlecht sein ;-)

Ich bin mir nicht sicher ob Du das nicht überschätzt. Soweit ich das aus der Blogstats-Suche nach "Planetopia" ersehen kann, gibt es nun also einen (1) Blogger mehr, der nach dem TV-Beitrag ein neues Weblog angelegt hat und auf Planetopia Bezug nimmt. Und der ist obendrein Böhse Onkelz Fan.
Du hast übrigens den Link zu besagtem, weiter oben zitierten Blog vergessen. ;)

@heiko:
> Bezahlfernsehen ist der GEZ- *und* werbefinanzierte
> öffentlich-rechtliche Rundfunk ebenfalls
da hast du völlig recht. nur - warum auch immer - gibt es im öffentlich-rechtlichen rundfunk und fernsehen noch einige wenige reservate für seriösen journalismus, die sich allerdings auf dem rückzug befinden.

> Nur weil es auf SAT1 gesendet wurde,
> *muss* es noch nicht schlecht sein ;-)
auch da hast du völlig recht. ich konzediere, dass ich mich von einem vielleicht sentimentalen vorurteil über die öffentlich-rechtlichen zu unbedachten äußerungen habe hinreißen lassen. wie wäre es ersatzweise mit der formulierung "wer würde seriösen journalismus in einer boulevard-sendung erwarten?"

interssanterweise gab und gibt es aber sendungen über wissenschaft und technik im öffentlich rechtlichen umfeld, von denen ich das erwarten würde. vielleicht ist doch ein unterschied da. oder wieder nur vorurteile?

@moe,
> Ich bin mir nicht sicher ob Du das nicht überschätzt. Soweit ich das aus
> der Blogstats-Suche nach "Planetopia" ersehen kann, gibt es nun also einen
> (1) Blogger mehr, der nach dem TV-Beitrag ein neues Weblog angelegt hat und
wieviele blogger nun letztendlich dazukommen wissen wir beide nicht. (tschuldigung für den vergessenen link; wird geflickt)

> auf Planetopia Bezug nimmt. Und der ist obendrein Böhse Onkelz Fan.
den musikgeschmack junger mitmenschen für eine charakterliche be-wertung (was eh quatsch ist) heranzuziehen, habe ich mir seit langem abgewöhnt (da hat mich mein eigener vater zu lange mit genervt). und bitte, lass uns jetzt nicht in "Böhse Onkelz-Exegese" eintreten. vielleicht bin ich sogar einer meinung mit dir. tut hier aber nichts zur sache.

das beispiel war auch mehr a bisserl provokant gemeint. tatsächlich glaube ich aber wirklich daran, dass es im augenblick gut für "personal webpublishing" ist, überhaupt mehr bekanntheit zu bekommen, auch, wenn sie so gefärbt daher kommt wie hier. auch mir wäre ein ausgewogenen bericht über die verschiedenen facetten und die für und wieders lieber. den werden wir aber so rasch nicht bekommen - weil das nach den mechanismen der massenmedien nicht attraktiv genug wäre.

diese kenntnisse kennen (und beklagen teilweise) viele blogger. wie die sich dann über einen ja eigentlich erwartungskonformen beitrag bei sat1 erregen und verwundern können, ist mir einfach schleierhaft.

Wenn ich mir so die Kommentare bei Jörg Kantel durchlese, bin ich ja ganz froh, dass mir das erspart blieb... Anfang letzter Woche hatte die Redaktion von Planetopia nämlich bei uns an der Uni angerufen, um mich zu dem Thema zu interviewen (wohl aufgrund meines Beitrags für den Spiegel-Online-Artikel zu Jamba einige Tage vorher); da ich gerade in Wien forsche, stand ich aber (leider? zum Glück?) nicht zu einem Interview zur Verfügung.. Was ich im Artikel zum Beitrag auf der SAT1-Homepage von Prof. Neuberger lesen kann, hätte ich wohl auch so gesagt, aber der Kontext bzw. der Rest der Sendung scheint ja nicht sonderlich toll gewesen zu sein. Einen ähnlichen Eindruck hatte schon mein Kollege gehabt, der die Anfrage an mich weiterleitete; anscheinend kam schon beim kurzen Telefonat raus, dass es um einen tendenziösen Beitrag gehen sollte...

bin mir nicht mal sicher, ob der beitrag "tendenziös" war, zumindest nicht, ob die tendenz einen bestimmten interessenten hatte oder einem zuvor festgefügten vorurteil entsprach. ich denke, es ging nur darum, eine "süffige story" für seine zielgruppe zusammenzunageln.

und die realität ist zwar hochspannend (finde ich) aber schwierig, für das publikum einer boulevard-sendung spannend zu präsentieren. unterschiedlichste menschen, die in unterschiedlicher intensität und begeisterung, mit unterschiedlicher liebe zu akribie und recherche über unterschiedlichste themen schreiben und teils von wildfremden menschen, teils in kleinen cliquen gelesen werden ist, manchmal kommentiert werden, manchmal nicht ... ich befürchte, das wäre für eine solche sendung vermutlich irgendwie nicht ... spitz genug gewesen.

Das soll der erste Auftritt von Weblogs im Deutschen Fernsehen gewesen sein? Ich kanns kaum glauben. Vielleicht der erste in Planetopia...

Ich finde die vorrauseilende Entschuldigung Planetopia sei nur Infotainment nicht. Diese Leute haben den Anspruch des Journalismus, stellen ihn auch an Blogger, das Endergebniss ist aber Meinungmache - das finde ich Scheisse und man sollte es auch deutlich aussprechen.

Ich teile die Einschätzung, dass, WENN dieser "Bericht" überhaupt einen "Einfluss" hat, dieser ein positiver ist, denn im Gegensatz zur Einschätzung manches Politikers oder Möchtegern"journalisten" ist Otto Normal vielleicht bequem und mag Fast Fodd, aber er ist letztendlich nicht blöde - WENN er also tatsächlich interessiert ist, nachdem er das geschaut hat und ein bisschen herumsurft, egal wie "DAU"-mäßig, dann hat hier nur einer an Glaubwürdigkeit verloren, wenn sie ihnen vorher zugestanden wurde: SAT1 und Planetopia.

Aber! Kommentare wie "Was hast du denn erwartet" oder "Das war doch klar" sind wenig hilfreich - erstens, weil auch seitens der "Beteiligten" keiner was anderes erwartet hat (man lese die Einträge vor der Sendung, da ist allenthalben Skepsis) und auch WENN dass alles natürlich genauso geworden ist, wie man das von einem Springernahen Boulevardsender erwartet, man MUSS es dennoch sagen, dass dies so nicht in Ordnung ist, alles andere ist resignierter Zynismus, und wenn ich so weit bin bin ich jenseits allem, was irgendwie etwas "verändern" könnte, oder erläutern oder "besser" machen....

@ sven:
> ist, wie man das von einem Springernahen Boulevardsender erwartet, man MUSS
> es dennoch sagen, dass dies so nicht in Ordnung ist, alles andere ist
> resignierter Zynismus, und wenn ich so weit bin bin ich jenseits allem, was
> irgendwie etwas "verändern" könnte, oder erläutern oder "besser"
> machen....
verzeih einem alten mann ein bisschen zynismus. du hast völlig recht.
zudem mache ich oft das selbe - mich erregen über tatbestände und
verhalten - die ich auch "nicht anders erwartet hätte". mea culpa und
"wer im glashaus sitzt" ...

verzeih mir aber auch die ehrlich gemeinte ansicht, das rumnörgeln im
eigenen blog - auf zumindest teilweise sehr niedrigem niveau - kein
"besser machen" ist.

viele blogger machen es "besser", indem sie gute weblogs betreiben.
das haben sie vor und nach planetopia gemacht. die "welle", die nach
dem beitrag durch die blogosphäre rollte, hat aber m.E. wenig "besser"
gemacht. ich denke, es wird nicht einmal bei denen viel erreichen, die
nach der sendung mal "echte blogs anschauen gehen".

selbst die reaktionen von spreeblick und beim SWR, die einigermaßen
detailliert auf die fehler eingingen, dürften durch die ihren
zornig/emotionalen tonfall bei solchen leuten eher den gegenteiligen
effekt erzielen. wer in einer solchen auseinandersetzung als erster
die contenance verliert, hat bei vielen "zuhörern" leider verloren -
egal, wie gut seine argumente tatsächlich sind und wie verständlich
die emotionale reaktion ist.

"gute blogs machen" dürfte etwas "verbessern". ich geb mir mühe, da
mitzumachen (du auch; "call you a cynic" ... *grin*). und du magst den
kritisierten artikel gerne als ausrutscher meinerseits empfinden ...

sorry.

> selbst die reaktionen von spreeblick und beim SWR, die einigermaßen
> detailliert auf die fehler eingingen, dürften durch die ihren
> zornig/emotionalen tonfall bei solchen leuten eher den gegenteiligen
> effekt erzielen. wer in einer solchen auseinandersetzung als erster
> die contenance verliert, hat bei vielen "zuhörern" leider verloren -
> egal, wie gut seine argumente tatsächlich sind und wie verständlich
> die emotionale reaktion ist.

Glaub' ich nichtmal, dass das so negativ rüberkommt, im Gegenteil (drum stimme ich dir im Tenor "Nützt mehr als es schadet" ja völlig zu), ich denke, dass dieses einerseits "sauber" Argumentieren, andererseits mit etwas Emotionalität eingebrachter personal touch sogar eher attraktiv ist, weil der Leser da einen Menschen vor sich hat und das ja auch - für mich jedenfalls - gerade den Reiz dieses "Formats" ausmacht, denn sonst könnt' ich ja auch dpa-Meldungen lesen. Nein, ich glaube, eben das ist die große Stärke der (guten) Blogs: echte Argumente zu liefern mit der Ehrlichkeit dahinter, dass es sich am Ende um die Meinung einer "echten" Person handelt, die man teilen kann aber nicht muss.

Pseudo-Sachlichkeit, die aus Meinung und Wahrnehmung (nichts anderes ist jede "News", denn jemand nimmt sie wahr und vermittelt nicht etwa ein "objektives" Geschehen sondern eben seine Wahrnehmung) den Eindruck von "Fakten" machen soll, und somit von "Wahrheit" im allgemeingültigen Sinne ist das, was versucht wird von den "Mainstreammedien" zu erreichen.
Die Blogs sind da "ehrlicher", denn hier kann ich einen Sachverhalt zu meiner Wahrnehmung hinzufügen, den ich über verschiedene Augen (und Wahrnehmungen) zu meiner eigenen Wahrnehmung gestalten kann. Meine "Wahrheit" ist durch die Summe der diese speisenden verschiedenen subjektiven, aber damit "ehrlichen", Wahrnehmungen weit objektiver als die, die mir da von so mancher scheinbar "objektiven Berichterstattung" vermittelt werden soll, meine ich.

> "gute blogs machen" dürfte etwas "verbessern". ich geb mir mühe, da
> mitzumachen (du auch; "call you a cynic" ... *grin*). und du magst den
> kritisierten artikel gerne als ausrutscher meinerseits empfinden ...

Und du die Missverständlichkeit meines Kommentars als den meinen, der lange nicht so "kritisch" speziell "gegen" dich gemeint war, wie er wohl rüberkam, hätte wohl irgendwo ein "wie es vor allem in manchen Kommentaren passiert" einfügen sollen ;-)

was ich versuchte zusammenzustottern habe ich in der Zwischenzeit ganz hübsch formuliert woanders gefunden, mit ein paar eloquenteren Fremdwörtern :-) :

http://www.usrportage.de/article/141/

Ich würde Dir insgesamt zustimmen, der Beitrag hat der Blogosphäre in der Tat eher genützt als geschadet. Das ändert aber nichts daran, daß der Beitrag vom journalistisch extrem schlecht war. Das Zielpublikum von Blogs ist eben ein anderes, als das von Planetopia. Wer sich nach dem Ansehen des Planetopia-Beitrages die Mühe gemacht hat (erstmalig) Blogs zu lesen, hat genug Gegendarstellung zu verarbeiten gehabt - vielleicht bleibt er dabei und liest weiter. Gut so. Für die vielbeschworenen Bild_Leser und Boulevard_Magazin_für_Wahrheit_nehmer sind Blogs ohnehin ein zu anstrengendes Medium. Ich bin mir nicht sicher, inwiefern der Beitrag Jamba geholfen oder eher geschadet hat - Die Verbindung Spreeblick/Jamba kann Jamba trotz Absolut Glaubhaftem Dementi eigentlich weiterhin nur schaden und kaum nutzen.

Kurze Info: Heute (donnerstag 20.1.) kommt zwischen 19 und 22 Uhr auf fm4 ein Beitrag zum Thema "Blogger gegen Jamba" (siehe http://fm4.orf.at/). fm4 ist als Live-Stream verfügbar; ich werde es zeitlich vermutlich leider nicht schaffen, mir die Sendung anzuhören, aber vielleicht schalten andere mal ein? :)

Planetopia ist nicht Infotainment, sondern Schund. Aber diesmal hatte jeder die Chance sich nicht zum Kaspar machen zu lassen - unter anderem Dank der vielen Blogs, die schon ausgiebig über Fehlleistungen dieser Sendung berichtet haben. Die Blogger sollten ihrem eigenen Medium vertrauen.

Das Weblog ist durch die ihm zugesprochene "Macht" ein ernstzunehmender Gegner. Planetopia hat es sich aufgrund der Tatsache verscherzt, dass im Weblog die freie emotionale Meinungsvielfalt herrscht, wie sie im Print- und Hörfunksektor nicht immer ans Tageslicht tritt und durch redaktionelle Einschnitte immer wieder einer Zensur unterliegt. Wer sich als Blogger durch das Vertrauen in das eigene Können nicht von sich und seiner Arbeit überzeugen kann... der darf weiterhin Fernsehen, Radiohören und Zeitunglesen!

@Moe. Wo ist das Problem an meinem Onkelzfan-Dasein?

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