« TV-Konzern CBS investiert in Second-Life-Agentur Electric Sheep | Main | Voice Chat und Voice Conferencing in Second Life »

Monday, 26 February 2007

Samwer-Brüder beteiligen sich bei Anshe Chung

AnsheUnd gleich noch einen drauf: wie ich soeben in der FAZ lesen konnte, werden sich die Samwer-Brüder über ihre VC-Gesellschaft European Founders an den Anshe Chung Studios beteiligen. Und Anshe Chung Studios, die Firma der größten Landbesitzerin von Second Life ist sicherlich eine der spannenderen Stories des "Metaversums"; schwerpunktmäßig immer noch im (sehr profitablen) virtuellen Landhandel tätig, wird hier aktuell systematisch Kapazität für "Bauprojekte" in virtuellen Welten aufgebaut - und werden entsprechend Mitarbeiter qualifiziert.

Zitat dazu:

„Wir wollen die Firma professionalisieren, auf Wachstum trimmen“, sagte Samwer. Bis Juli soll die Zahl der Mitarbeiter auf 100 verdoppelt werden. Bis Jahresende sollen neben dem Stammsitz in der chinesischen Stadt Wuhan neue Büros in Frankfurt, Boston und Tel Aviv eröffnet werden.

Samwer JambaGrundsätzlich keine schlechte Idee. Denn der Zugriff auf die preisgünstigen chinesischen Entwickler ist sicherlich ein ordentlicher Standortvorteil, den ACS anderen Entwicklern voraus hat. Was ich aber nicht ganz verstehe, ist, wie die Samwers das (speziell die Professionalisierung) mit einem Zehnprozent-Anteil bewerkstelligen wollen. Man darf vermuten, dass es noch ein paar Optionen in dem entsprechenden Vertragswerk geben wird, die im Falle des Projekterfolgs weitere Anteilsübertragungen sicherstellen ...

Technorati Tags: , ,

TrackBack

TrackBack URL for this entry:
http://www.typepad.com/services/trackback/6a00d8341bf95a53ef00d8347ad96669e2

Listed below are links to weblogs that reference Samwer-Brüder beteiligen sich bei Anshe Chung:

Comments

Soweit mir bekannt war der erste "virtuellen Landhandel" der modernen Zeit schon 1925 der Verkauf des Eiffelturms. Siehe hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Victor_Lustig#Verkauf_des_Eiffelturms

Cem, unabhängig davon, wie man SL bewertet: virtuelles Land ist Serverspace. (Es wird nur in einer anderen Metapher präsentiert.) Und es gibt eine MENGE Firmen weltweit, die Serverspace verkaufen. Wenn die Deiner Meinung nach alle die "Brooklyn Bridge verkaufen" - um mal die amerikanische Floskel zu verwenden - dann betriebe in Deutschland beispielweise auch 1&1 ein halbseidenes Geschäft. :)

The comments to this entry are closed.

Markus' Tweets

    follow me on Twitter

    Google Ads

    Blog powered by TypePad

    .